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EINFÜHRUNG:
Der Morsecode zu IRINI (Friede) war Themenvorgabe anlässlich der sich 2015 zum 70. Mal jährenden Beendigung des Zweiten Weltkriegs. Die hier das Thema bearbeitende dreiteilige frei-atonale Komposition nimmt zunächst in den beiden ersten Abschnitten Bezug auf die Anstrengungen, Frieden zu stiften, wie sie so oft in Krisenregionen z.B. am Rand und in der Nachbarschaft Europas unerlässlich sind.
Das Klavierstück verwendet dabei nicht nur den inneren Rhythmus der Morse-Impulse, sondern setzt schattenrissartig ebenso die äußere Dauer der einzelnen Buchstaben zueinander in Beziehung, was im ersten Teil auch zu beruhigten Zonen beiträgt, ohne die schnelle thematische Tonfolge dehnen zu müssen. Diese Variante der Vergrößerung prägt dann erst den zweiten Abschnitt.
Im dritten Teil erhält jeder Buchstabe wiedererkennbar seine eigene Identität. Die bei Fortdauer eines nunmehr glückendlich erreichten Zustands Freude vermittelnde Motorik möchte aber mit dem offen bleibenden Schluss anregen, neben den ersehnten Veränderungen langfristig einen vielleicht unbeabsichtigt auftretenden gesellschaftlichen Wandel (etwa durch aufgegebene Normen, Werteverluste etc…?) auch kritisch zu hinterfragen.
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Der Morsecode zu IRINI (Friede) war Themenvorgabe anlässlich der sich 2015 zum 70. Mal jährenden Beendigung des Zweiten Weltkriegs. Die hier das Thema bearbeitende dreiteilige frei-atonale Komposition nimmt zunächst in den beiden ersten Abschnitten Bezug auf die Anstrengungen, Frieden zu stiften, wie sie so oft in Krisenregionen z.B. am Rand und in der Nachbarschaft Europas unerlässlich sind.
Das Klavierstück verwendet dabei nicht nur den inneren Rhythmus der Morse-Impulse, sondern setzt schattenrissartig ebenso die äußere Dauer der einzelnen Buchstaben zueinander in Beziehung, was im ersten Teil auch zu beruhigten Zonen beiträgt, ohne die schnelle thematische Tonfolge dehnen zu müssen. Diese Variante der Vergrößerung prägt dann erst den zweiten Abschnitt.
Im dritten Teil erhält jeder Buchstabe wiedererkennbar seine eigene Identität. Die bei Fortdauer eines nunmehr glückendlich erreichten Zustands Freude vermittelnde Motorik möchte aber mit dem offen bleibenden Schluss anregen, neben den ersehnten Veränderungen langfristig einen vielleicht unbeabsichtigt auftretenden gesellschaftlichen Wandel (etwa durch aufgegebene Normen, Werteverluste etc…?) auch kritisch zu hinterfragen.
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Hinzugefügt von: Al-legro
Hinzugefügt am: 25.11.2014
| Aufführung: | NICHT anmeldepflichtig (GEMA, SUISA, AKM etc.) |
| Instrumentierung: | |
| Anzahl Seiten: | 8 |
| Besuche: | 6388 |







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