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Vorbereitung zum nächsten Contest

Jenö Hajdu Jenö Hajdu: Diabelli-Contest 2014

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Zwei Vortragsbemerkungen: 1.) Pedal ist frei zu verwenden, außer an Stellen, wo es vorgeschrieben ist. Dort MUSS es verwendet werden. 2.) Das Stück kann (entsprechendes Können vorausgesetzt) auch schneller, darf jedoch keineswegs langsamer gespielt werden!

Ich habe die Wettbewerbsvorgaben für mich aus aktuellem Anlass erweitert: Papst Franziskus sprach unlängst davon, dass wir derzeit "den dritten Weltkrieg erleben", denn es "brenne an allen Enden der Erde". In diesem Zusammenhang vom "Frieden" zu reden ist eigentlich etwas unangebracht.

Der uns nächstgelegene Krisenherd ist wohl die Ukraine. Da ich zwei Kolleginnen habe, die in den Geschehnissen indirekt involviert sind, widmete ich das Stück kurzerhand der Ukraine, respektive den Beiden und erweiterte den Titel auch als "ein Tanz für den Frieden - ein Tanz für die Ukraine". Da der Rhythmus (resp. das Thema) "gut erkennbar" sein soll (Vorgabe), habe ich mich entschlossen, das ganze Stück in 13/8 zu schreiben (13/8 ergibt sich aus den Morsezeichen ohne Pausen dazwischen. Um die Buchstaben besser auseinander halten zu können, werden Betonungszeichen angewendet).

Aus diesen inhaltlichen Gedanken heraus gibt es zum Vorgaben-Morsecode "Irini" einen zweiten, den jeder gut kennt: "S. O. S". Man kann, ja SOLL den Frieden schließlich auch erflehen können!

Diese beiden Rhythmen (Irini= 13/8; S. O. S = 12/8) werden im Stück auf reizvolle Weise kombiniert (ineinanderhängende Muster, Fugenthemen mit dem Irirni-Rhythmus, gleichzeitiges, abwechselndes Spielen, "S. O. S". als Kontrapunkt zum "Irini" etc.)

Obwohl in der Vorgabe 16tel und 8tel geschrieben stehen, habe ich mir die Freiheit genommen, 8tel und 4tel-Notation zu verwenden, um ein allzu "schwarzes" Notenbild zu vermeiden.

Da in dem Stück von einer "Tonart" eigentlich nicht mehr die Rede sein kann und die Takte relativ lang sind, habe ich mich entschlossen, vor JEDER NOTE immer die Vorzeichen zu schreiben (inkl. Auflösezeichen). Einige sind vielleicht der Meinung, dass dadurch das Stück schwerer zu entziffern ist - ich finde es angenehm.

Die Komposition (da ganz neu) ist noch nie live gespielt worden. Sie wurde erst am 10.10.2014 verfertigt. Die *.mp3-Datei ist deshalb einfach eine Aufnahme von der PriMus-MIDI-Ausgabe mit ein wenig besseren SoundFonts, nur, um sich einen ersten Eindruck zu machen. Da PriMus nicht die Ambitionen hat, ein Sequenzer zu sein, ist die Abspielqualität nicht besonders und teils auch fehlerhaft (Betonungen, Dynamik). Dafür bitte ich um Nachsicht. In den Noten steht die korrekte Dynamik.

Das Stück betrachte ich als "Virtuosenstück" - es stellt hohe spieltechnische Anforderungen an den ausführenden Pianisten. Da ich selbst Klavier spiele, konnte ich mich jedoch überzeugen, dass es auf jeden Fall spielbar ist.
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Empfohlen:
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Hinzugefügt von: gerhard
Hinzugefügt am: 04.03.2016
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Interpret: Hajdu, Jenö
Hinzugefügt von: jenoe
Hinzugefügt am: 01.02.2018
Vielleicht passend:
Interpret: Hajdu, Jenö
Hinzugefügt von: jenoe
Hinzugefügt am: 10.10.2014
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Kostenlos Noten
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Aufführung:NICHT anmeldepflichtig
(GEMA, SUISA, AKM etc.)
Instrumentierung:
Tasteninstrumente Solo
Klavier
  • Klavier = Kl (1)
Anzahl Seiten: 15
Besuche: 13105