Serban Nichifor
Șerban Nichifor wurde am 25. August 1954 als Sohn von Ermil Nichifor (1916-1997) und Livia Nichifor, geb. Balint (1922-2017) in Bukarest, Rumänien, geboren. Seine beiden Eltern waren Ärzte. Sein Vater war auch Musiker und Dirigent des Ärzteorchesters in Bukarest.
Nichifor studierte von 1973 bis 1977 an der Nationalen Musikuniversität Bukarest und machte 1978, 1980 und 1984 Kompositionskurse in Darmstadt. Stipendium der United States Information Agency - 1982. 1994 erhielt er einen Ph.D. in Musikwissenschaft an der National University of Music und von 1990 bis 1994 studierte er auch an der Theologischen Fakultät der Universität Bukarest.
Im Jahr 2015 wurde er mit dem Doktortitel summa cum laude ausgezeichnet und schrieb eine Doktorarbeit mit dem Titel SHOAH - Der Holocaust reflektiert in meiner musikalischen Schöpfung.
Er hat viele Werke geschrieben, die den Opfern des Holocaust gewidmet sind. [5] [6] [7] Laut dem Musikwissenschaftler Octavian Cosma basiert der Stil von Nichifor auf Neoromantik, umfasst jedoch Elemente des Jazz (in seinen Dritten und Vierten Sinfonien) und die Verwendung von Tonbandaufnahmen wie in seiner Oper Miss Cristina.
Nichifor ist Professor an der National University of Music. Er heiratete 1978 die verstorbene rumänische Musikerin und Komponistin Liana Alexandra. Seit 1990 traten sie gemeinsam als Cellistin und Pianistin im Duo Intermedia auf und waren Co-Regisseure von Nuova Musica Consonante - Living Music Foundation Festival.
Preise und Ehrungen
Zu den Preisen und Ehrungen von Nichifor zählen der Gaudeamus International Composers Award von 1977, der belgische Kronenorden (2008 verliehen) und der rumänische Verdienstorden. andere Kompositionspreise Urbana-Illinois, Birmingham-Alabama, Tours, Evian, Atena, Toledo, Trento, Rom, Bydgoszcz, Hongkong, Jihlava, Karlsruhe, Köln, Newtown-Wales, Zagreb, usw.
Externe Links
• Kostenlose Partituren von Serban Nichifor beim International Music Score Library Project (IMSLP)
• Tyrrell, John und Sadie, Stanley (Hrsg.) (2001). „Nichifor, Şerban“, The New Grove Dictionary of Music and Musicians [Das neue Musikwörterbuch für Musiker und Musiker], 2. Auflage, Band 17, S. 865–866. Macmillan Publishers Limited ISBN 1-56159-239-0
Vorbereitung zum nächsten Contest