Hansjakob Heldstab
Geboren wurde ich 1962 in Davos, wo ich zuerst Blockföten-, dann Klavier und schliesslich Orgelunterricht erhielt. Während einiger Jahre wirkte ich in verschieden Kirchen des Ortes und der nahen Umgebung als Organist und erwarb schliesslich das kantonale Organistendiplom.
Später studierte ich in Zürich Biologie, schloss in Zoologie und allgemeiner Botanik ab und arbeite heute in einem kleinen Institut auf dem Gebiet der Molekularbiologie und Elektrophysiologie.
Meine kompositorischen Vorbilder sind die Meister des Barocks und der Klassik (J. S. Bach, die Vertreter der norddeutschen Orgelschule sowie W. A. Mozart ). Mit atonalen oder grob dissonanten Klängen der zeitgenössischen „E-Musik“ konnte und kann ich mich nicht anfreunden, weshalb ich bewusst nur die althergebrachte Tonalität verwende.
Bekanntlich und bedauerlicherweise sind weibliche Komponisten und deren Werke, namentlich solche aus der Zeit der Renaissance, des Barocks und der Klassik, eine ausgesprochene Rarität und nicht einfach zu finden. Noch seltener sind moderne Ausgaben dieser Werke; sie liegen manchmal nur als schwer lesbare Handschriften oder vergilbte alte Drucke vor. Dieser Umstand sowie persönliches Interesse gaben den Ausschlag dazu, dass es zu meinem Hobby geworden ist, unbekannte Komponistinnnen aufzuspüren und anschliesssend deren Werke mittels Digitalisierung in les- und hörbare Notations-Dateien zu verwandeln.
Eine Auswahl dieser Bemühungen liegt in „Musicalion“ vor.
Meine sonstigen Interessen sind neben der Biologie die Naturwissenschaften im Allgemeinen, Skifahren, Reisen, Computer und Internet, sowie Aquaristik.
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