Martina Schäfer
Lebenslauf
1952 wurde ich in Düsseldorf, Deutschland, geboren.
Meine Mutter spielte im „Orchester der Landesregierung“ Cello sowie in einem Streichquartett. Meine Grossmutter unterrichtete Klavier und war Organistin in einer kleinen Stadt in Süddeutschland.
Musik war die „Religion“ in unserer Familie und die Erwachsenen ermutigten uns Kinder sehr, ein Instrument zu spielen oder Musik zu studieren.
Ich erhielt zuerst Flötenunterricht, später Gesangs- und Klavierstunden.
Nach dem Abitur studierte ich Musikwissenschaften, Pädagogik und Deutsche Literatur an verschiedenen Universitäten. 1986 promovierte ich an der Universität Bremen in Deutscher Literaturwissenschaft, im Laufe der Jahre kamen weitere Abschlüsse für Prähistorie und Theologie dazu.
Während meines Studiums unterrichtete ich viele Jahre, die Blockflötenfamilie sowie Rhythmisch-musikalische Früherziehung an diversen Jugendmusikschulen.
Die Liebe zog mich in die Schweiz, dort nahm ich Gesangs-, Kompositions- sowie Orgelunterricht, war Mitglied in einer Choralscola, singe in einem Kammerchor, einem kleinen Stimmbildungs-Ensemble sowie im Domchor St. Gallen.
Die ersten Kompositionen wurden ab 2011 beim Verlag „Müller & Schade“ in Bern veröffentlich:
- Missa islamica (eine Crossover-Komposition)
- Benedict von Nursia (Oratorium)
Es folgten 2014 - 2018
- Stabat Mater
- Credo
- Pater noster
- Catenae Galli (Oratorium)
und in Kürze:
- ein 7 stimmiges Magnificat
- der Zyklus „Dominus non sum dignus“
- sowie die "Columbans-Messe"
Diverse Arbeiten für Orgel, Klavier, Chöre unterschiedlicher Grösse und Besetzung wurden während der letzten Jahre in verschiedenen Zusammenhängen aufgeführt:
- „Der Geist des Herrn“, Pfingstlied für 4-stimmigen Chor und Orgel
Uraufführung Oktober 2015, Oberägeri
- die Auftragskomposition „Würde zwischen Himmel und Erde“, für 8-
stimmigen Chor a capella (wahlweise vierstimmigen Chor und Klavier);
Uraufführung November 2016, St.Peter, Köln, durch das a-capella-
Ensemble „cantamo“
- „Veni Sancte Spiritus“, Kanon für dreistimmigen Chor, während der
Kirchenmusikwoche St. Gallen 2017 u.a.a.O.
- „Esurientes implevit bonis“ für 8-stimmigen Chor und
Streicherensemble; Uraufführungen 2019 in Baden+Will durch den
Kammerchor Wil
- Sätze aus meiner Eragon-Orgelsuite im Rahmen eines Gottesdienstes
im November 2015
April 2016 bewertete die Jury des Wettbewerbs „Klangundgloria“, Zürich
ausser Konkurrenz eingereichte Arbeiten von mir mit folgenden Worten:
„Obwohl vom Formalen klar war, dass wir Ihre Einsendungen nicht berücksichtigen können, haben die Einzelnen in der Vorbereitung auf die Sitzung ihre Werke angeschaut und ich teile Ihnen gerne mit, dass bei beiden Werken Ihr Sinn für die chorische Klanglichkeit sehr gerühmt worden ist. Ebenso wurde einhellig positiv festgestellt, dass v.a. Holz auf Jesu Schulter auch von einfacheren Chören wirkungsvoll aufgeführt werden kann (was man nicht von vieler zeitgenössischer Musik im E-Musik-Bereich sagen kann).“
2020 beendete ich mein viertes Oratorium, „Hesekiel me-too“.
Im Frühjahr 2021 stiess mein neues Singspiel zum St. Martin insbesondere im nördlichen Rheinland sowie in meiner Geburtsstadt Düsseldorf auf reges Interesse.
Mein sechstes Oratorium, über den Heiligen Heimerad, einen der letzten Pellegrini iro-schottischer Tradition, stellte ich im Sommer 2022 fertig.
Zuvor die Oratorien "Hesekiel – me too" sowie "Die Frau von Samaria".
Eine Passion zur Heiligen Wyborada: "Wyborada-Passion. Ein Zimmer für sich allein" liegt seit September 2023 in drei Varianten vor (Chor+Soli als Orchesterpartitur, für Streicher oder Orgel).
In Vorbereitung auf ein weiteres Oratorium recherchierte ich die vita des Heiligen Hermann Contractus von der Insel Reichenau und konnte es 2024 fertig stellen: Hermannus Contractus, ein Bilderbogen im Sitze zu singen.
Derzeit befasse ich mich mit den Gedichten den Kinderbuchautors Ernst Kreidolf, dessen anmutige Bilder mich bereits zu zwei Zyklen inspiriert haben: Kreidolfzyklus 1: Lenzgesind und 2: Grashupterkanons
Ich freue mich über alle Rückmeldungen, wenn meine Stücke herunter geladen, ausgedruckt oder aufgeführt werden:
[email protected] Danke schön!
Vorbereitung zum nächsten Contest