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„Do dar niwiht ni was“ (Wessobrunner Gebet)
Der Text des „Wessobrunner Gebet“ drückt etwas aus, das unser Vorstellungsvermögen übersteigen muss, da wir Teil der Welt sind, nämlich die Nicht-Existenz der Welt.
Meine Sympathie gehört der sprachlichen Gestaltung des Anfangs. Das Wesen der Verneinung ist es, zugleich das Verneinte als Vorstellung hervorzurufen (Denken Sie nicht an … ). Der Text zählt auf, was nicht da war und führt uns damit genau das vor Augen, was da ist.
Diesen Teil des Textes vertone ich daher in doppelter Weise – zunächst liegt der Schwerpunkt auf den aufgezählten Dingen, der erfahrbaren materiellen Welt, dann auf dem unvorstellbaren Nichts.
Eine Verdopplung stellt auch die Sprache dar: das Althochdeutsche fasziniert in seiner Ferne, der Fremdheit, dem Geheimnisvollen im Vergleich zum gewohnten Neuhochdeutschen. Der Inhalt ist tlw. ja eher zu ahnen als zu verstehen. Wie ähnlich oder wie verschieden sind sich die Worte und Laute in den beiden Sprachformen?
Das eigentliche Glaubensbekenntnis (Enti do was…) bleibt in meiner Vertonung im verständlich gesungenen althochdeutschen Text und überwiegend in seiner eigenen musikalischen Ebene.
Der neuhochdeutsche Text, in meiner Komposition gleichsam der Kommentar (denn wer denkt schon auf althochdeutsch), die emotionale Ausdeutung, tastet sich weiter an den Grenzen des Vorstellbaren entlang, verkündet nicht, sondern sucht und fragt weiter.
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Der Text des „Wessobrunner Gebet“ drückt etwas aus, das unser Vorstellungsvermögen übersteigen muss, da wir Teil der Welt sind, nämlich die Nicht-Existenz der Welt.
Meine Sympathie gehört der sprachlichen Gestaltung des Anfangs. Das Wesen der Verneinung ist es, zugleich das Verneinte als Vorstellung hervorzurufen (Denken Sie nicht an … ). Der Text zählt auf, was nicht da war und führt uns damit genau das vor Augen, was da ist.
Diesen Teil des Textes vertone ich daher in doppelter Weise – zunächst liegt der Schwerpunkt auf den aufgezählten Dingen, der erfahrbaren materiellen Welt, dann auf dem unvorstellbaren Nichts.
Eine Verdopplung stellt auch die Sprache dar: das Althochdeutsche fasziniert in seiner Ferne, der Fremdheit, dem Geheimnisvollen im Vergleich zum gewohnten Neuhochdeutschen. Der Inhalt ist tlw. ja eher zu ahnen als zu verstehen. Wie ähnlich oder wie verschieden sind sich die Worte und Laute in den beiden Sprachformen?
Das eigentliche Glaubensbekenntnis (Enti do was…) bleibt in meiner Vertonung im verständlich gesungenen althochdeutschen Text und überwiegend in seiner eigenen musikalischen Ebene.
Der neuhochdeutsche Text, in meiner Komposition gleichsam der Kommentar (denn wer denkt schon auf althochdeutsch), die emotionale Ausdeutung, tastet sich weiter an den Grenzen des Vorstellbaren entlang, verkündet nicht, sondern sucht und fragt weiter.
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Quizás sea apropiado:
0:00/0:00
| Interpretación: | Registrado en alguna sociedad autores y compositores (GEMA, SUISA, AKM, etc) |
| Instrumentación: |
Coro mixto a capella
Coro>SATBB
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| Idioma del texto: | Alemán |
| Número de páginas: | 16 |
| Visitas: | 7345 |






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