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Das Werk nimmt auf drei Elemente des Wettbewerbs Bezug: Krieg und Frieden, den Morsecode eines griechischen Wortes und die Diabelli-Variationen. In 5 Variationen, die zum Teil selbst wieder Variationen enthalten, entwickelt sich aus dem harten Kriegs- und Nachkriegsrhythmus melodisch und harmonisch allmählich das Friedensthema als "Hoffnung", "Friedenssehnsucht" und "Dankgebet".
Der Titel des 1. Satzes ist eine Variation des Anfangs des berühmten Gedichts von Georg Heym "Der Krieg", nämlich die Verneinung - er schlief nicht lange nach dem Ersten Weltkrieg. Aus den Obertönen des Anfangs entwickelt sich harmonisch und rhythmisch das Ostinato des unerbittlichen Maschinengewehrfeuer an seinem Ende.
Die innere Struktur des Werks ist eine Metamorphose des Morserhythmus, der im 3.Satz das erste Mal in eine Melodie gebracht wird, die dem Wort IRINI entspricht - gleiche Töne für gleiche Buchstaben. (Im vorherigen Satz ist sie nur eine fallende Tonleiter.) Der Rhythmus erklingt zur gleichen Zeit im Bass-Ostinato doppelt so schnell wie in der Melodie! Die aufsteigende Melodie sowie der Wechsel von Moll zu Dur drückt die Hoffnung aus.
Der nächste Satz ist eine Reverenz an die griechische Musik mit ihrem 13/8-Takt, wobei das IRINI-Thema des vorhergehenden Satzes melodisch erweitert wird; der Zug nach oben und das noch stärkere Schwanken zwischen Moll und Dur drücken die Sehnsucht aus. Der Mittelteil bringt mit seinem Fugato quasi die himmlische Vision, die im 3.Teil mit dem tiefen Bass geerdet wird, und auch die letzten beiden Akkorde stellen den Wechsel von Moll zu Dur noch heraus.
Der letzte Satz nimmt das einfache IRINI-Thema des 3.Satzes als Choral auf, danach etwas gebrochen - Unsicherheit, ob der Frieden hält - und dann als "Leuchtzeichen" für eine bessere Welt sozusagen die vertrauensvolle Affirmation.
Der geistige Zusammenhang zwischen allen Sätzen (ich nenne sie hier "Sätze", da fast jede Variation weitere Variationen enthält, besonders offensichtlich z. B. das Fugato im 4.Satz) ist die Überwindung des durch den Krieg geschaffenen Leidens, wobei der 2.Satz ein hinkender Tango ist, der zwischen 3/8 und 5/16 Takt wechselt und die Melodie, die ebenfalls genau dem Morsecode entspricht, abgerissen wie in einem Abgrund mündet.
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Der Titel des 1. Satzes ist eine Variation des Anfangs des berühmten Gedichts von Georg Heym "Der Krieg", nämlich die Verneinung - er schlief nicht lange nach dem Ersten Weltkrieg. Aus den Obertönen des Anfangs entwickelt sich harmonisch und rhythmisch das Ostinato des unerbittlichen Maschinengewehrfeuer an seinem Ende.
Die innere Struktur des Werks ist eine Metamorphose des Morserhythmus, der im 3.Satz das erste Mal in eine Melodie gebracht wird, die dem Wort IRINI entspricht - gleiche Töne für gleiche Buchstaben. (Im vorherigen Satz ist sie nur eine fallende Tonleiter.) Der Rhythmus erklingt zur gleichen Zeit im Bass-Ostinato doppelt so schnell wie in der Melodie! Die aufsteigende Melodie sowie der Wechsel von Moll zu Dur drückt die Hoffnung aus.
Der nächste Satz ist eine Reverenz an die griechische Musik mit ihrem 13/8-Takt, wobei das IRINI-Thema des vorhergehenden Satzes melodisch erweitert wird; der Zug nach oben und das noch stärkere Schwanken zwischen Moll und Dur drücken die Sehnsucht aus. Der Mittelteil bringt mit seinem Fugato quasi die himmlische Vision, die im 3.Teil mit dem tiefen Bass geerdet wird, und auch die letzten beiden Akkorde stellen den Wechsel von Moll zu Dur noch heraus.
Der letzte Satz nimmt das einfache IRINI-Thema des 3.Satzes als Choral auf, danach etwas gebrochen - Unsicherheit, ob der Frieden hält - und dann als "Leuchtzeichen" für eine bessere Welt sozusagen die vertrauensvolle Affirmation.
Der geistige Zusammenhang zwischen allen Sätzen (ich nenne sie hier "Sätze", da fast jede Variation weitere Variationen enthält, besonders offensichtlich z. B. das Fugato im 4.Satz) ist die Überwindung des durch den Krieg geschaffenen Leidens, wobei der 2.Satz ein hinkender Tango ist, der zwischen 3/8 und 5/16 Takt wechselt und die Melodie, die ebenfalls genau dem Morsecode entspricht, abgerissen wie in einem Abgrund mündet.
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Vielleicht passend:
| Aufführung: | Registriert bei einer Verwertungsgesellschaft (GEMA, SUISA, AKM, VG etc.) |
| Instrumentierung: | |
| Anzahl Seiten: | 11 |
| Besuche: | 6524 |







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