Otto Wanke
Otto Wanke wurde 1989 in Tschechien geboren. Seit 14 Jahren lebt er in Österreich. Mit 18 nahm er privaten Kompositionsunterricht, mit 19 begann er Jazzkomposition am Jazz Konservatorium in Prag zu studieren. Als Komponist war er in dieser Periode vor allem im Bereich der Kammermusik tätig. Für größere Besetzungen schrieb er das Stück On The Horizont für Big Band und Movements für Streichorchester. Mit Movements gewann er den Kompositionswettbewerb in Brünn.
Nach 2 Jahren Prag zog er nach Wien, wo er klassische Komposition bei Wolfgang Liebhart, sowie mediale und elektroakustische Komposition bei Karlheinz Essl und Iris ter Schiphorst an der Musikuniversität Wien und an der MUK studierte. In Wien begann er ebenfalls als Dirigent und Tonmeister tätig zu sein. Als Instrumentalist und Komponist hatte er in dieser Zeit bereits zahlreiche Konzerte in verschiedenen Ländern Europas.
Im Jahr 2013 begann er mit dem Komponisten Bruno Liberda zu arbeiten. Unter seinem Einfluss hat er sein erstes rein elektronisches Stück Breathing Underwater für acht Lautsprecher komponiert und gewann damit den Kompositionswettbewerb Maarble in Griechenland. In Folge dieses Erfolgs mit elektronischer Musik komponierte er Stufen für Geige und Elektronik und Threads für Bassklarinette und Elektronik. Diese Stücke wurden in mehreren Ländern, darunter Spanien, Tschechien und Litauen, mit Erfolg aufgeführt. Seit dieser Zeit ist er ebenfalls als Performer in der elektronischen Musik - meistens in Kooperation mit Live-Musikern - tätig.
Sein kompositorisches Repertoire enthält inzwischen auch einen großen Anteil von Werken, die rein instrumental sind: für Solo Instrumente, Kammermusik und Orchester - seine Orchesterstücke Morphen (2016) und Shimmering (2017) wurden im ORF-Radiokulturhaus uraufgeführt.
Im Jahr 2016 war er im Finale von Ö1 Wettbewerb und sein Porträt wurde im Radio Ö1 gesendet. In dem selben Jahr hat er das Gustav-Mahler-Wettbewerb gewonnen. Im Rahmen von diesem Projekt hat er an einem Oratorium mit Wolfgang Mitterer, Paul Gulda und Christoph Cech zusammengearbeitet.
Im Jahr 2017 hat er den zweiten Platz im Wettbewerb FIMS in der Schweiz gewonnen und hat einen Auftrag für ein Orchesterstück vom Orchester im Cottbus bekommen. Das neue Orchesterstück wird im Jänner 2018 uraufgeführt.
Vorbereitung zum nächsten Contest