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Wessobrunner Gebet
für 8-st. gem. Chor (SSAATTBB),
Schwierigkeitsgrad: mittel
Tonumfang: D – gis''
Dauer: ca. 5 Min.
Zum Stück:
Die Erzählung geht zurück an den Anfang der Zeit, einer Zeit, über der die Nebelschleier der Geschichte liegen und die nur ab und an kurz aufreissen, um einen klareren Blick auf einzelne Details freizugeben. Entsprechend geheimnisvoll beginnt sie.
Von einem der größten Wunder ist die Rede. Man soll das ehrfürchtige Staunen spüren, daran zu rühren.
Kein Stern, keine Sonne schien. Es war ein Tappen im Dunkel.
Auch der wunderschöne Mondenschein, noch der Glanz des Meeres waren nicht.
Wehmut kommt auf.
Nichts war als der allmächtige Gott – gewaltig, und doch das barmherzigste aller Wesen.
Um ihn herum Gewimmel – göttliche Geister.
Auf dem Thron – der heilige Gott.
Details:
„Dat gafregin ich mit firahim“ : Was das „ich“ des Gebetes erfuhr, liegt in weit entfernten Zeiten, im Nebel der Geschichte – es bleibt in der Grundstimmung verschwommen, bis es - bei Gott angekommen – klar wird.
„firiwizzo meista“ : Und es ist eines der größten Wunder – die staunende Erregung steigt; bei „meista - größtes“ 'klart' es kurz nach c-moll auf (es bleibt geheimnisvoll, ist immer noch weit weg – auch für den Hörer der Erzählung / des Gebetes).
„Dat ero ni was…“ : Die Tonfolge vom Anfang wird aufgenommen, die Erregung steigt weiter (Männerstimmen) – es geht zurück in die Zeit, in der weder Erde noch Himmel waren (bei „Himmel“ zeigt er zum Himmel und schwankt dabei) – unbegreiflich.
„noh paum noh pereg ni was“ : versinkt wieder in die geheimnisvolle Erzählung – Nichts war…
„no <sterro> noheinig noh sunna ni scein“ :
es war (auch) am Himmel dunkel (oben) – der Beter tastet sich auch in seiner Erzählung wie im Dunkel voran
„noh mano ni liutha, noh der mareio seo“ : der schöne Mondschein war nicht, die Herrlichkeit des Meeres strahlte nicht – Wehmut mischt sich in die Erzählung
„Do dar niwiht ni was enteo ni wenteo“ : „Enden und Wenden“ – es gab absolut nichts – Steigerung bis zum 'Überschwappen' (die Spannung soll in den folgenden Teil hinüber reichen)
„enti do was der eino almahtico cot“ : das hat etwas Gewaltiges…
„manno miltisto“ : …und entpuppt sich als das Barmherzigste Wesen voller Liebe…
„enti dar warun auh manake mit inan cootlihhe geista“: Geistergewimmel am Thron Gottes, erinnert stark an Jes. 6, Gott inmitten der Seraphim und Cherubim
„Enti cot heilac“ : der heilige Gott – für mich ist E-Dur das Feuer, die Energie, Klarheit in der Schau Gottes
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für 8-st. gem. Chor (SSAATTBB),
Schwierigkeitsgrad: mittel
Tonumfang: D – gis''
Dauer: ca. 5 Min.
Zum Stück:
Die Erzählung geht zurück an den Anfang der Zeit, einer Zeit, über der die Nebelschleier der Geschichte liegen und die nur ab und an kurz aufreissen, um einen klareren Blick auf einzelne Details freizugeben. Entsprechend geheimnisvoll beginnt sie.
Von einem der größten Wunder ist die Rede. Man soll das ehrfürchtige Staunen spüren, daran zu rühren.
Kein Stern, keine Sonne schien. Es war ein Tappen im Dunkel.
Auch der wunderschöne Mondenschein, noch der Glanz des Meeres waren nicht.
Wehmut kommt auf.
Nichts war als der allmächtige Gott – gewaltig, und doch das barmherzigste aller Wesen.
Um ihn herum Gewimmel – göttliche Geister.
Auf dem Thron – der heilige Gott.
Details:
„Dat gafregin ich mit firahim“ : Was das „ich“ des Gebetes erfuhr, liegt in weit entfernten Zeiten, im Nebel der Geschichte – es bleibt in der Grundstimmung verschwommen, bis es - bei Gott angekommen – klar wird.
„firiwizzo meista“ : Und es ist eines der größten Wunder – die staunende Erregung steigt; bei „meista - größtes“ 'klart' es kurz nach c-moll auf (es bleibt geheimnisvoll, ist immer noch weit weg – auch für den Hörer der Erzählung / des Gebetes).
„Dat ero ni was…“ : Die Tonfolge vom Anfang wird aufgenommen, die Erregung steigt weiter (Männerstimmen) – es geht zurück in die Zeit, in der weder Erde noch Himmel waren (bei „Himmel“ zeigt er zum Himmel und schwankt dabei) – unbegreiflich.
„noh paum noh pereg ni was“ : versinkt wieder in die geheimnisvolle Erzählung – Nichts war…
„no <sterro> noheinig noh sunna ni scein“ :
es war (auch) am Himmel dunkel (oben) – der Beter tastet sich auch in seiner Erzählung wie im Dunkel voran
„noh mano ni liutha, noh der mareio seo“ : der schöne Mondschein war nicht, die Herrlichkeit des Meeres strahlte nicht – Wehmut mischt sich in die Erzählung
„Do dar niwiht ni was enteo ni wenteo“ : „Enden und Wenden“ – es gab absolut nichts – Steigerung bis zum 'Überschwappen' (die Spannung soll in den folgenden Teil hinüber reichen)
„enti do was der eino almahtico cot“ : das hat etwas Gewaltiges…
„manno miltisto“ : …und entpuppt sich als das Barmherzigste Wesen voller Liebe…
„enti dar warun auh manake mit inan cootlihhe geista“: Geistergewimmel am Thron Gottes, erinnert stark an Jes. 6, Gott inmitten der Seraphim und Cherubim
„Enti cot heilac“ : der heilige Gott – für mich ist E-Dur das Feuer, die Energie, Klarheit in der Schau Gottes
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Quizás sea apropiado:
| Interpretación: | La ejecución de la obra es libre (GEMA, SUISA, AKM etc.) |
| Instrumentación: |
Coro mixto a capella
Coro>SSAATTBB
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| Idioma del texto: | Alemán |
| Número de páginas: | 7 |
| Visitas: | 6346 |







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